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2011_Kombi-Tour

Auf in den Süden ...

war das Motto der Kombi-Tour 2011, die uns diesmal bis ins Hochsauerland führte. Obwohl der Wettergott noch unmittelbar vor dem Start der Tour mit allerlei Wetterkapriolen gedroht hatte, imponierte ihm wohl der Trotz der Delbrücker, die sich unbeirrt in den Sattel schwangen - er belohnte uns mit gutem Radlerwetter (von den letzten 3 Stunden mal abgesehen) - bis plötzlich ein gewaltiger Donnerschlag ertönte. Der jedoch kam nicht aus dem Himmel, sondern von Reimunds Hinterrad. Der neu gekaufte Reifen war mit lautem Knall geplatzt, konnte aber von Pannenhelfer Klaus kunstvoll noch so geflickt werden, dass er bis zum Abend durchhielt.

Schließlich ein Hügel noch, dann lag er uns schon zu Füßen: der Möhnesee! Und einen Klacks weiter warteten im Torhaus schon Kaffee und Kuchen auf uns, d. h. nicht auf alle, denn nachdem die ersten ihren Kuchen bereits bekommen hatten, hieß es plötzlich "Kuchen ist aus!" und es gab ein paar ganz lange Gesichter.

Das stilvoll-romantische Ambiente des Hotel St. Meinolf baute
uns aber schnell wieder auf, und am leckeren Grill-Buffet konnten die Defizite dann wieder mehr als ausgeglichen werden.

Am nächsten Morgen konnten wir wieder bei trockenem Wetter starten und fuhren noch einige Zeit am Ufer des Möhnesees entlang, um dann rüber in das Ruhrtal zu wechseln auf den Ruhrtal-Radweg, dem wir flußaufwärts folgten. Hier wechselten sich romantische Natur und heftiger Straßenverkehr ab. Am Segelflugplatz Oeventrop wurden wir - wie jeden Tag - von unserem Catering-Team in bewährter Weise verpflegt und für den bevorstehenden Anstieg aus dem Ruhrtal hoch nach Brilon fit gemacht.

Dementsprechend war die Stimmung bestens, und selbst die schlimmsten Steigungen waren gar nicht mehr so wild, als wir erst mal oben waren. Dort wurde die Mühe mit wunderbaren Ausblicken über das Sauerland belohnt, und das erste Erdinger kurz darauf im Hotel schmeckte sagenhaft gut. Am langen Tisch beim Abendessen merkte man auch an den lebhaften Gesprächen, dass das Schlimmste wohl geschafft war.

So war´s denn auch: noch ein, zwei Hügel am nächsten Morgen, und das Almetal empfing uns mit Gefälle und Rückenwind - was will der Radler mehr? Dieses Radel-Vergnügen konnten uns auch die paar Regentropfen nicht mehr vermiesen, die uns gegen Ende unserer Tour noch etwas Kühlung brachten, bis wir zum Abschluss bei Kaffee und Kuchen (diesmal für alle!) am Lippesee in das neue Bauernhaus-Café einfielen.

Und wer das gar nicht glauben kann, der schaue sich die Bilder an!